Pressemitteilung

Das Pausenbrot: gesund und nachhaltig

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Das Pausenbrot ist eine der wichtigsten Mahlzeiten des Tages. In Lern- und Arbeitspausen liefert es uns den notwendigen Energienachschub, den wir brauchen, um fit durch den Tag zu kommen. Pausenbrote sind schnell gemacht und gelingen mit ein paar Tipps und Tricks auch richtig gesund und nachhaltig. Zum Schulstart verraten wir, was ein gelungenes Pausenbrot ausmacht.

Trocken, pappig und schon deshalb nicht besonders hoch im Kurs, weil die Eltern es geschmiert haben: Das Pausenbrot hat auf dem Schulhof oft keinen leichten Stand. Dabei lässt es sich mit ein paar Kniffen und etwas Kreativität zu einer leckeren und vollwertigen Mahlzeit machen, mit der man ganz nebenbei auch noch wertvolle Lebensmittel vor der Tonne rettet. Am Ende freuen sich nicht nur die Kids, sondern auch die Umwelt und der Geldbeutel.

Volles Korn für volle Kraft

Als Grundlage für dein Pausenbrot nimmst du am besten Vollkornbrot, beispielsweise aus Roggen, Weizen oder Dinkel. Denn: Vollkornbrot enthält viele Ballaststoffe, die zu einem längeren Sättigungsgefühl führen und den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen. Außerdem kannst du dunkles Brot  zuhause länger lagern und es wird nicht so schnell hart wie beispielsweise Weißbrot. Sogar einzelne Scheiben lassen sich einfrieren und je nach Bedarf auftauen.

Damit das Pausenbrot nicht so schnell austrocknet, bestreichst du die Hälften am besten mit Butter, Margarine oder Frischkäse. Gehe aufgrund der enthaltenen gesättigten Fettsäuren dabei lieber sparsam mit der Butter um. Für den Belag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) mageren Schinken, fettarme Wurst, Käse oder einen Aufstrich aus Frisch- oder Weichkäse. Allerdings solltest du an warmen Tagen auf leicht verderblichen Aufschnitt verzichten. Als frisches und gesundes Extra eignen sich Gurke, Tomate, Paprika oder Radieschen in dünnen Scheiben, für zusätzlichen Geschmack kannst du sie mit etwas Pfeffer und Salz bestreuen. Eine exotisch-würzige Note verleihen Gemüsepasten wie Hummus oder Ajvar. 

Mit süßem Belag oder süßen Aufstrichen sollte man hingegen eher sparsam sein. Insbesondere bei warmem Wetter zerlaufen sie sehr schnell und sind zudem ziemlich zuckerhaltig. Ein regelmäßiger und überhöhter Zuckerkonsum wirkt sich negativ auf die Denkleistung und die Gesundheit aus.

Knackige Beilagen und nachhaltige Fruchtdrinks

Zusätzlich zur Hauptmahlzeit ist in der Brotdose meist noch etwas Platz für kleinere Beilagen. Besonders gut eignen sich hierzu mundgerecht geschnittenes Obst oder Gemüserohkost. Sie sind gesund und bieten eine willkommene Abwechslung zum Brot. 

Beliebt sind Äpfel, Birnen, Bananen, Möhren oder auch Kohlrabi. Um die Umwelt zu schonen, achtest du beim Kauf am besten auf regionale und saisonale Produkte. Äpfel und Möhren kannst du fast das ganze Jahr über entweder saisonal frisch oder aus heimischer Lagerung beziehen. Ein Tipp: Beträufle geschnittene Äpfel und Bananen mit etwas Zitronensaft, damit diese nicht so schnell braun werden. Ein Smoothie aus leckerem Obst und Gemüse enthält ebenfalls Ballaststoffe und gesunde Vitamine, ist farbenfroh und könnte für überreifes oder schrumpeliges Obst und Gemüse die Rettung vor der Tonne sein.

Flexibilität mit den Resten

Mit ein wenig Kreativität kann der Pausensnack auch helfen, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Fleisch, Fisch und Zubereitetes machen zusammen rund 20 Prozent der Lebensmittelabfälle in Privathaushalten aus. Neben den klassischen Aufschnitten und Aufstrichen können auch die Überbleibsel vom Vortrag ihren Beitrag zur Stärkung zwischendurch leisten. Dünn geschnittener Braten oder Geflügelreste ergeben mit etwas Salat garniert ein würziges Sandwich. Gut durchgebraten und über Nacht gekühlt, kannst du sie auch am nächsten Tag noch genießen.

Auch das Brötchen vom Vorabend kann eine Alternative zu frisch geschnittenen Pausenbrotscheiben sein. Mit etwas Wasser oder Milch bestrichen und einige Minuten auf dem Toaster oder im Backofen aufgebacken, schmeckt es wieder knusprig.

Die richtige Verpackung: robust und nachhaltig statt Einwegmaterial

Damit der liebevoll zusammengestellte Pausensnack beim Transport nicht zwischen Büchern und Schreibheften zerdrückt wird, ist die richtige Verpackung entscheidend. Papiertüten und Aluminiumfolie sind zwar platzsparend und günstig, verursachen jedoch jede Menge unnötigen Müll, belasten die Umwelt und können austretende Flüssigkeiten kaum halten. Besser eignen sich Brotdosen aus Kunststoff oder Metall. Sie sind robust, in der Regel spülmaschinenfest und mit Dichtung erhältlich, sodass nichts auslaufen kann.

Sollte der Hunger einmal nicht groß genug sein, ist das kein Grund, das Pausenbrot sofort zu entsorgen. Gerade bereits geschmierte Brote mit unempfindlichem Aufstrich wie Gemüsepasten oder härteren Käsesorten können auch am Abend noch bedenkenlos gegessen werden. Hier hilft es, auf die eignen Sinne zu vertrauen: Wenn das Pausenbrot noch gut aussieht, gut riecht und gut schmeckt, ist es auch noch gut.