Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Was im Supermarkt nicht mehr verkauft wird, steht den Verbraucherinnen und Verbrauchern zur kostenlosen Mitnahme zur Verfügung: Mit dem Modellprojekt „Rettungskühlschrank“ geht die Dr. Rainer Wild-Stiftung das Problem der Lebensmittelverschwendung im Einzelhandel an – einem zentralen Akteur in der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln. Denn er ist das Bindeglied zwischen der Kundschaft auf der einen und der landwirtschaftlichen Erzeugung auf der anderen Seite.

Kategorie

Handel

Gesellschaft

Wo

Baden-Württemberg

Wirkungsfeld

regional

Wer

Dr. Rainer Wild-Stiftung
 

Ansprechpartner:in
Dr. Monika G. Wilhelm; Geschäftsführung

Was im Supermarkt nicht mehr verkauft wird, steht den Verbraucherinnen und Verbrauchern zur kostenlosen Mitnahme zur Verfügung: Mit dem Modellprojekt „Rettungskühlschrank“ geht die Dr. Rainer Wild-Stiftung das Problem der Lebensmittelverschwendung im Einzelhandel an – einem zentralen Akteur in der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln. Denn er ist das Bindeglied zwischen der Kundschaft auf der einen und der landwirtschaftlichen Erzeugung auf der anderen Seite.

Der „Rettungskühlschrank“
Herausforderung und Problematik

Unbewusster Konsum oder eine teils geringe Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln führen dazu, dass zu viele Lebensmittel weggeworfen werden. Auch in der Region Rhein-Neckar, in der die Stiftung ihren Sitz hat, landen jährlich Tausende Tonnen Lebensmittel im Müll. Dort hat die Dr. Rainer Wild-Stiftung das Projekt „Rettungskühlschrank“ ins Leben gerufen.
 

Umsetzung und Maßnahmen

Das Modellprojekt führt die Stiftung derzeit in einem Supermarkt in Ketsch (Baden-Württemberg) durch. Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) noch am aktuellen Tag abläuft, oder die wegen optischer Mängel erfahrungsgemäß abgelehnt und vom Markt oft verworfen werden, können die Kundinnen und Kunden kostenlos mitnehmen. Sie lagern in einem Kühlschrank und einem offenen Marktstand hinter dem Kassenbereich. 

Ernährungswissenschaftler begleiten das Modellprojekt. So führen sie beispielsweise Kundeninterviews zum Thema Wertschätzung von Lebensmitteln und deren Abfallvermeidung. Mit dem Projekt testet die Stiftung, wie die Wertschätzung für Lebensmittel bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern erhöht werden kann und zugleich im Lebensmitteleinzelhandel Abfälle verringert werden können.
 

Erfolge und Einsparungen

Mit dem Anbieten kostenloser Lebensmittel wird auf Erfolge in drei Bereichen abgezielt: So profitiert zunächst die Kundschaft von kostenlosen Lebensmitteln und trägt dabei zur Nachhaltigkeit bei. Der Supermarkt profitiert, weil er mit der Maßnahme seine Abfälle reduziert und gleichzeitig Kosten einspart. Indem die Maßnahme die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln steigert und somit die Umwelt schont, leistet sie zudem einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag.
Aufgrund der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation des Projekts wird eine Datengrundlage geschaffen, um das Projekt gegebenenfalls zu skalieren und bundesweit im Handel einzuführen.
 


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