Projekte aus der Praxis

Quelle: BMEL

Ob neue Produktideen, Startups oder Vereine und Initiativen – die hier vorgestellten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass Lebensmittelabfälle und -verluste auf ganz unterschiedliche Weise reduziert werden können. Über die Filteroptionen werden die verschiedenen Projekte aus ganz Deutschland angezeigt.

Mit dem Projekt „Gib' Lebensmittelverschwendung keine Chance!“ erklärt der Verein KinderLeicht e.V. Oberstufenschüler:innen die Ursachen und Umweltfolgen der Lebensmittelverschwendung und zeigt ihnen Alternativen zum Handeln.

Kategorie

Gesellschaft

Wo

Bayern

Wirkungsfeld

regional

Wer

KinderLeicht e.V.
 

Ansprechpartner:in
Agnes Streber, Projektleitung

Mit dem Projekt „Gib' Lebensmittelverschwendung keine Chance!“ erklärt der Verein KinderLeicht e.V. Oberstufenschüler:innen die Ursachen und Umweltfolgen der Lebensmittelverschwendung und zeigt ihnen Alternativen zum Handeln.

Kinderleicht e.V.
Herausforderung und Problematik

KinderLeicht e.V. hat unter Schüler:innen einen Trend zu einer vegetarischen oder veganen Lebensweise beobachtet. Dies setzt voraus, dass sich die Schüler:innen mit ihrer eigenen Ernährung beschäftigen. Der Verein sieht hier ein enormes Potenzial und nutzt die Offenheit gegenüber dem Umgang mit Lebensmittel ganz bewusst mit dem Projekt.
Das Thema Lebensmittelverschwendung auf der einen Seite und der achtsame Umgang mit Lebensmitteln auf der anderen, wird immer populärer. 
Um das Projekt in Schulen bestmöglich neben den normalen, zeitintensiven Lehr- und Stundenplänen zu etablieren, setzt der Verein auf die Zusammenarbeit mit engagierten Lehrer:innen.

Umsetzung und Maßnahmen

In einem zwei- bis dreistündigen Workshop werden zunächst allgemeine Fakten und Zahlen zur Lebensmittelverschwendung präsentiert: u.a. die Unterscheidung von unvermeidbaren, teilweise vermeidbaren und vermeidbaren Lebensmittelabfällen sowie der Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum. Des Weiteren werden die Vorteile regionaler und saisonaler Produkte erläutert und der Zusammenhang dieser mit Lebensmittelabfällen deutlich gemacht. Um die Dimensionen des Themas zu verdeutlichen, wird über einen Ausschnitt aus dem Film „Taste the waste“ von Valentin Thurn diskutiert.
In Gruppen werden vier verschiedene Themen bearbeitet und anschließend vorgetragen:  Was mache ich mit Resten?, Wie räume ich meinen Kühlschrank richtig ein?, Was steckt in meinen Lebensmitteln? Welche Möglichkeiten gibt es, Lebensmittel zu retten?
Durch das aktive Mitgestalten der Schüler:innen entstehen häufig neue Ideen, was im Umgang mit Lebensmitteln geändert werden kann. Die gewonnenen Informationen werden oft in die Familien und Freundeskreise weitergetragen.
 

Erfolge und Einsparungen

Das Projekt konnte seit 2013 rund 2000 Schüler:innen und 100 Lehrkräfte erreichen. Die Resonanz ist sehr gut und die Jugendlichen geben Rückmeldungen, dass sie in ihrem Alltag Lebensmittelabfall reduzieren wollen. Die Evaluation hat gezeigt, dass 68 Prozent der Schüler:innen Lust bekommen haben, sich dem Thema zu widmen, 86 Prozent konnten ihr Wissen steigern und 74 Prozent sind der Meinung, dass das Thema eine enorme Wichtigkeit hat und wollen es in der Familie ansprechen.
 


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Clever einkaufen mit vorbereitetem Einkaufszettel und ganz nach dem Motto „weniger ist mehr“, denn häufiger kleinere Mengen einzukaufen reduziert das Risiko, dass Lebensmittel verderben. Optimal gelagert halten Lebensmitteln außerdem länger.

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Agnes Streber, KinderLeicht e.V
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