Terminkalender
Dialogforum Verarbeitung

Veranstaltungen

Quelle: Piman Khrutmuang - stock.adobe.com

Hier finden Sie die Veranstaltungen des Dialogforums Verarbeitung.

Erster Runder Tisch „Tiefkühlkost und sonstige Nahrungsmittel“ am 18. Mai 2021

Im Rahmen des ersten digitalen Runden Tisches „Tiefkühlkost und sonstige Nahrungsmittel“ tauschte sich die Branche aus den Bereichen Tiefkühlkost, Süßwaren und Snacks, Fisch und Meeresfrüchte sowie Feinkost hinsichtlich ihrer Erfahrungen im Umgang mit Lebensmittelabfällen aus. Die Vertreter:innen aus Wissenschaft, Praxis und Verbänden machten in einem interdisziplinären Dialog deutlich, dass Hersteller schon allein aus Kostengründen bestrebt sind, anfallende Abfälle im Produktionsprozess auf ein Minimum zu reduzieren. Viele Unternehmen haben die Vermeidung von Lebensmittelabfällen bereits in ihre unternehmensspezifischen Nachhaltigkeitsstrategien aufgenommen und ihre Mitarbeitenden speziell für den richtigen Umgang zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Produktion geschult. Auch das Rework („Wiederverarbeitung“) von Lebensmittelresten und Sekundärrohstoffen leistet heute bereits einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen. Potenziale werden vor allem in einer verbesserten Zusammenarbeit mit Rohstoffbörsen gesehen. Diese vermitteln überschüssige Rohwaren an Herstellerfirmen, damit sie diese mittels eigener Rezepturen zu neuen Lebensmitteln verarbeiten können.

Stand: 18.05.2021

Erster Runder Tisch „Fleisch“ am 12. Mai 2021

Über 25 Vertreter:innen der Fleischbranche aus den Bereichen Schlachtung, Verarbeitung, Forschung, Beratung und Zulieferindustrie zeigten mit deutlichen Worten und konkreten Hinweisen auf, wo Lebensmittelabfälle auftreten. Der derzeitige Umgang mit Bruchware, Ware mit Schönheitsfehlern oder Abschnitten führt zu erheblichen Lebensmittelabfällen, genauso wie Überproduktionen aufgrund von unzureichend abgestimmten Bestellvorgängen. Der Wunsch nach Kleinchargen durch Rezepturvielfalt, der Zielkonflikt zwischen Reduktion von Salz und Haltbarkeit sowie Clean Label sind ebenfalls Ursachen, die zu Abfällen in der Verarbeitung führen können. Mit Clean Label wird auf die Nichtverwendung von bestimmten Zutaten bzw. Zusatzstoffen hingewiesen, z. B. „ohne Farbstoffe“ oder „ohne Geschmacksverstärker“.  
Dies sind nur einige Ansatzpunkte, die von den Expert:innen genannt wurden.
Alle Teilnehmenden am Runden Tisch Fleisch betonten ausdrücklich, dass das Lebensmittel Fleisch eine besondere Wertschätzung erfahren muss und nicht verloren gehen darf.

Stand: 12.05.2021

Erster Runder Tisch „Back- und Teigwaren“ am 11. Mai 2021

Am 11. Mai trafen sich Vertreter:innen der Backwarenbranche online, um das Projekt Dialogforum Verarbeitung im Rahmen der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung kennenzulernen und in einem ersten Austausch zielführende, praktische Ansätze zur Einsparung von Lebensmittelabfällen zu diskutieren. Wichtig war, dass sowohl die Verbände als auch die industriellen bzw. mittelständischen und handwerklichen Unternehmen am Tisch miteinander ins Gespräch kamen. Ebenso konnten etliche Startups und Vertreter:innen aus Lehre und Forschung gewonnen werden.
Sehr schnell wurden Bereiche mit Einsparpotential identifiziert, wie zum Beispiel die Backshops in der Vorkassenzone und ihre ganztags meist prall gefüllten Regale. Eine bedarfsgerechte Steuerung der Lieferung könnte künftig beispielsweise auf Grundlage KI-basierter Tools (KI= Künstliche Intelligenz) erfolgen. Aber auch gut durchorganisierte Spenden- und Weitergabeaktionen sowie Rework-Ansätze könnten zu einer weiteren Reduzierung von Lebensmittelabfällen beitragen. Speziell für das Auffangen von zu viel produzierter, falsch produzierter oder rücklaufender Ware haben inzwischen etliche Startups sehr interessante Lösungsansätze entwickelt, die seitens der Expert:innen genauer ins Visier genommen werden.
Für die weitere Arbeit sollen Fließschemen entwickelt werden, anhand derer man sich den relevanten Punkten systematisch nähern kann, um dann letztendlich konkrete Demonstrationsprojekte auszuwählen. Ebenso wichtig erscheint den Teilnehmenden ein intensiver Austausch an der Schnittstelle zum Lebensmittelhandel, und zwar sowohl bei der Lieferung von Waren als auch bei rücklaufender Ware. Auch Veränderungsmöglichkeiten im gesetzgeberischen Rahmen könnten die Lebensmittelabfälle verringern – natürlich ohne die Lebensmittelsicherheit negativ zu beeinflussen.
 


Stand: 11.05.2021

Erster Runder Tisch „Obst- und Gemüseprodukte und Getränke“ am 6. Mai 2021

Im Rahmen des ersten digitalen Runden Tisches „Obst- und Gemüseprodukte und Getränke“ trafen sich 18 Vertreter:innen aus Wissenschaft und Praxis sowie Verbänden der Branche Obst- und Gemüseverarbeitung und Getränke, um das Projekt Dialogforum Verarbeitung kennen zu lernen und in einem ersten Austausch zielführende, praktische Ansätze zur Verringerung von Lebensmittelabfällen zu diskutieren.
Es wurden in den Arbeitsgruppen erste Ansatzpunkte zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen im betrieblichen Ablauf beschrieben und konkrete Ansätze für eine Verringerung von Lebensmittelabfällen genannt. Für frisches Gemüse wurde auch die Schnittstellenproblematik zum vor- und nachgelagerten Bereich betont. In der Getränkeindustrie sind durch die lange Haltbarkeit des Produktes die Prozessströme planbar.
Wichtig ist es jedoch, dass das Bewusstsein für die Problematik in der Organisation der Herstellerfirmen vorhanden ist. Stoffströme sind auch branchenübergreifend zu betrachten, um aus den Ressourcen den größtmöglichen Nutzen zu gewinnen.


Stand: 06.05.2021

Erster Runder Tisch „Molkerei“ am 14. April 2021

Am 14. April 2021 startete der erste branchenspezifische Runde Tisch „Molkerei“ innerhalb des Dialogforums Lebensmittelverarbeitung. An der digitalen Auftaktveranstaltung nahmen 21 Vertreter:innen aus der gelben und weißen Prozesslinie, Wissenschaft, Verbänden und der Zulieferindustrie teil. Der Runde Tisch wurde von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) gemeinsam mit dem Thünen-Institut organisiert.
Zwei Impulsvorträge dienten als Anregung für die Diskussionen zwischen den Teilnehmer:innen und die Arbeit in Kleingruppen. Auch wenn der Informations- und Erfahrungsaustausch im Vordergrund standen, konnten bereits erste Ansatzpunkte einer effektiven Reduzierung von Lebensmittelabfällen identifiziert werden. Neuen Technologien wird dabei eine ebenso große Bedeutung zukommen wie den Schnittstellen in der gesamten Prozess- und Lieferkette.
 

Stand: 30.04.2021

Weitere Runde Tische

Im Rahmen des Dialogforums Verarbeitung führen DLG und Thünen-Institut weitere drei Durchläufe der Runden Tische für folgende Warengruppen bzw. Branchen durch:

  • Back- sowie Teigwaren,
  • Fleischverarbeitung und
  • Molkerei
  • Obst-, Gemüseverarbeitung und Getränkeherstellung,
  • Tiefkühlkost und sonstige Nahrungsmittel