Terminkalender

Dialogforum Verarbeitung

Veranstaltungen Dialogforum Verarbeitung

Quelle: AdobeStock – Piman Khrutmuang

Hier finden Sie die Veranstaltungen des Dialogforums Verarbeitung.

Veranstaltung des Dialogforums Verarbeitung am 28. September 2022

Im September 2022 fanden mit insgesamt 168 Teilnehmenden die letzten beiden öffentlichen Veranstaltungen der Dialogforen Primärproduktion und Verarbeitung statt. Vorgestellt wurden die Ergebnisse einer Branchenbefragung mit 163 teilnehmenden Unternehmen der Verarbeitung zu den Ursachen für Lebensmittelabfälle und -verluste bei der Herstellung von Lebensmitteln und zur Analyse von Reduzierungs- und Optimierungspotenzialen. Diskutiert wurde auch, wie der Einsatz von KI bei der Milch- und Fleischverarbeitung sowie der Backwarenherstellung dazu beitragen kann, Lebensmittelabfälle und -verluste zu vermeiden. Oder auch wie der vermehrte Einsatz von Rework und das Upcycling von Altbrot wirken. Mehr erfahren Sie hier.

Stand: 06.01.2023

Dialogforum Verarbeitung – Bericht zum 3. Durchlauf der Runden Tische

Im Rahmen des Dialogforums Verarbeitung fand im Juni und Juli 2022 der dritte Durchgang der branchenbezogenen Runden Tische statt. Ziel dieser Online-Veranstaltungen war, über den Status quo des Dialogforums zu informieren und den Austausch mit den Teilnehmenden branchenweise fortzusetzen und zu intensivieren. Jede der Veranstaltungen beinhaltete als Blick über den Tellerrand einen spezifischen, fachlichen Exkurs.
Die fünf Runden Tische konzentrieren sich auf die Branchen

  • Back- und Teigwaren,
  • Tiefkühlkost, Feinkost, Fisch & Süßwaren,
  • Molkerei,
  • Fleischverarbeitung sowie
  • Obst-/ Gemüseverarbeitung und Getränkeherstellung.
     

Gemeinsam mit Unternehmen werden aktuell Maßnahmen zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen am Anfang der Lebensmittelversorgungskette identifiziert, in Demonstrationsbetrieben getestet und bewertet. Das Dialogforum Verarbeitung als Teil der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung wird von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut (TI) als wissenschaftlichem Partner umgesetzt.

Stand: 05.12.2022

Runder Tisch Fleischverarbeitung

An diesem Tisch wurden zwei Demonstrationsprojekte mit ähnlichen Rahmenbedingungen und Zielen im Bereich Rework bzw. Weiterverarbeitung durchgeführt. Ein Betrieb strebt eine bessere Verwertungsmöglichkeit von qualitativ einwandfreiem Material an - z.B. Wurstzipfel, die beim verbrauchergerechten Schneiden und Portionieren von Wurst anfallen. Diese können durchaus als hochwertige Einlage in Brühwürstchen verwendet werden. Hier liegt die vorläufige Auswertung bereits vor und zeigt, welch großes Potenzial in diesem Demonstrationsprojekt liegt.
Der zweite Betrieb (Wolf Wurstspezialitäten GmbH) suchte nach einer Möglichkeit, in der Produktion aussortierte Wiener Würstchen und Bockwürstchen weiterzuverwerten. Grund der Aussortierung sind extrem hohe Anforderungen des Handels (mindestens Spitzenqualität), was dazu führt, dass Ware mit minimalen Fehlstellen nicht mehr handelbar ist. Zudem verhindern entsprechende Regelungen in den Leitsätzen eine umfangreiche Wiederverwendung als Rework in Wiener Würstchen mit Spitzenqualität. Das Demonstrationsprojekt soll aufzeigen, dass die technische Weiterverwertung solcher Wertstoffe machbar ist und einen enormen Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen leisten kann.
Daniel Jakubowski (Wolf Wurstspezialitäten) berichtete im Interview, dass dies eine Problematik der gesamten Fleischbranche sei. Leitsätze und Qualitätsanforderungen des Handels müssten angepasst und ein solcher Rework-Prozess zulässig werden. Wichtig sei es aber auch, den Konsument:innen deutlich zu machen, dass hier keine minderwertigen Reste, sondern hochwertiger Wertstoff verarbeitet wird.
Als fachlichen Exkurs gab Dr. Detlef Horn (Dr. Berns Laboratorium GmbH & Co KG) einen Überblick über den lebensmittelrechtlichen Rahmen zum Thema Food Waste insbesondere im Hinblick auf Spenden oder die Weiterverwendung von überschüssigen Lebensmitteln. Dabei führte er Gründe an, die Lebensmittel zu Abfall machen. Kritisch seien vor dem Hintergrund der Abfallvermeidung beispielsweise die Sekundärstandards („Schattenleitsätze“) des LEHs zu sehen, die seiner Einschätzung nach durchaus größere Mengen an Abfällen verursachen. Er erläuterte – passend zu den vorgestellten Demonstrationsprojekten – den rechtlichen Rahmen der Wiederverarbeitung von Fleischerzeugnissen in den unterschiedlichen Qualitätsstufen und hob deren besondere Bedeutung in Bezug auf die Erhöhung der Nachhaltigkeit hervor. Aus seiner Sicht sei es durchaus überlegenswert, ob die Anforderung „Spitzenqualität“ für das nahezu gesamte Sortiment wirklich notwendig sei. Ebenso sinnvoll sei es im Sinne der Nachhaltigkeit, eine Überarbeitung der Leitsätze anzustoßen.

Zusammenfassung über die Arbeit des Dialogforums Verarbeitung am 10.11.2021

Einmal jährlich findet eine öffentliche Veranstaltung für den Bereich Verarbeitung statt. Verbraucherverbände, Politik, Zivilgesellschaft sowie Branchenvertreter:innen, die an dem Thema interessiert sind, können sich über die Arbeit des Dialogforums Verarbeitung informieren und teilnehmen. Am 10.11.2021 fand die erste Veranstaltung des Dialogforums Verarbeitung statt. Eine Zusammenfassung der Dialogforen Primärproduktion und Verarbeitung finden Sie hier.

Haben Sie Interesse an den Tagungsunterlagen? Dann schreiben Sie eine E-Mail an FachzentrumLM@DLG.org.

Stand: 11.01.2022

Zweiter Durchlauf der Runden Tische

Von Juli bis September luden die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und das Thünen-Institut zum zweiten Mal an die Runden Tische zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und -verlusten in der Lebensmittelverarbeitung ein. Das Thünen-Institut stellte den aktuellen Stand der Online-Betriebsbefragung zur Erhebung zu Mengen und Ursachen sowie zu bereits ergriffenen Maßnahmen in den Unternehmen vor. Anhand von Fließdiagrammen mit den Prozess- und Verarbeitungsschritten für die einzelnen Branchen, wurden Reduzierungsmöglichkeiten ermittelt. Es wurde erläutert, was es mit Demonstrationsbetrieben auf sich hat, damit sich die Mitglieder der Runden Tische ein konkretes Bild von diesen Vorhaben und den Vorteilen einer Beteiligung machen können: In den Demonstrationsbetrieben werden konkrete Maßnahmen getestet und bewertet, um die Vermeidungspotenziale für Lebensmittelabfälle und -verluste in die Breite tragen zu können.
Auch dieses Mal fanden die Runden Tische online statt.

Runder Tisch „Back- und Teigwaren“ am 6. Juli 2021

Den Auftakt machte am 6. Juli die Back- und Teigwarenbranche. Sehr fruchtbar war, dass sowohl industrielle, mittelständische und handwerkliche Unternehmen als auch Vertreter:innen aus Verbänden sowie Lehre und Forschung miteinander diskutierten.
In Kleingruppen wurden weitere Ansatzpunkte diskutiert, die zu einer Verringerung von Lebensmittelverlusten beitragen können. Ein besonderer Problempunkt ist beispielsweise für Bäckereien der Druck, bis zum Ladenschluss ein prall gefülltes Regal vorzuhalten, obwohl klar ist, dass ein guter Teil der Brote abends nicht verkauft sein wird. Dieses Problem wird durch eine große Bandbreite von Produkten noch verschärft. Unterschiedliche Ideen können hier ansetzen: Sei es mit dem Aufbau von „Altbrotfilialen“, die auf den Verkauf von Brot vom Vortag spezialisiert sind, oder dem Verwenden der Brotreste für eine alternative Verwertung wie das Bierbrauen oder der Verwendung als Semmelmehl. Auch kann Brot vom Vortag bis zu einem gewissen Anteil zur Herstellung von frischem Brot wieder mitverwendet werden (sog. Rework). Dadurch verbessert sich sogar die Krumen- und Aromenbildung im Endprodukt. Nicht zuletzt kann mit Brot-und Backwarenresten auch tierisches Protein für den menschlichen Verzehr über den „Umweg“ der Insektenzucht erzeugt werden. Auffällig ist, dass bei Back- und Teigwaren besonders viele Start-ups ansetzen, auch mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz, um die Produktion und verbrauchsgerechte Belieferung von Filialen noch besser zu steuern.
Aber auch bei der Prozesssteuerung gibt es Möglichkeiten einer Optimierung, z. B. durch ein gut aufgestelltes Warenwirtschaftssystem. Eine gute Qualifikation der eigenen Mitarbeiter:innen kann ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten: Etwa durch Schulungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit und bessere Kenntnisse im Umgang mit der Technik.

Stand: 30.11.2021

Künstliche Intelligenz – Ansätze zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen und -verlusten

Zu einem ersten übergreifenden digitalen Workshop luden die drei Dialogforen Primärproduktion, Verarbeitung sowie Groß- und Einzelhandel ein, um mögliche Reduzierungspotenziale an den Schnittstellen zwischen diesen drei Sektoren zu beleuchten. Kernthemen waren die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) und die Fragen: Können KI-Systeme dazu beitragen, Lebensmittelabfälle an den Schnittstellen zu reduzieren und wenn ja, wie?

Die über 70 Teilnehmenden waren bunt gemischt und stammten aus den Bereichen Landwirtschaft, Handwerk & Industrie, Maschinenbau, Handel, Consulting, Softwareentwicklung, Öffentliche Stellen, Verbände sowie Forschung & Lehre.

Zu den präsentierenden Akteur:innen gehörte REIF (Resource-efficient, Economic and Intelligent Foodchain). REIF hat das Ziel, Verschwendung in der Lebensmittelindustrie durch KI zu verringern. Aus dem Teilprojekt mit den Firmen tegut (Lebensmittelhandel), Hochland (einer der führenden Käsehersteller) und dem KI-Dienstleister Spicetech wurde anschaulich berichtet. Anhand dieser Beispiele wurde deutlich, dass unternehmensübergreifendes KI-Lernen möglich ist.

Die selbstlernende Plattform RELEX zeigt, wie spezialisierte KI-Ansätze entlang der gesamten Lieferkette auf einer einzigen sich selbst optimierenden Plattform wirken können. Besonders wichtig: Die möglichst komplette Integration der Methoden, beispielsweise die Modellierung von Verbraucherverhalten für eine Absatzprognose sowie des Verderbs frischer Produkte, die in Algorithmen zur Optimierung von Bestellungen und Lagerbeständen einfließen.

„Nachhaltigkeit und Profitabilität in Einklang bringen – Digitalisierung als Chance“ war das Credo des Impulses der weltweiten Plattform BlueYonder. Ein Blick auf in Tschechien und UK durchgeführte Projekte mit der Handelskette Globus bzw. Morrisons bot praktische Einblicke hinsichtlich des Ziels, die eigenen Abläufe transparent darzustellen.

In der Präsentation von thinktory, einem Spezialisten für IT-gestützte Prognosesysteme wurden Voraussetzungen und Risiken des KI-Einsatzes in der Lebensmittelwirtschaft thematisiert. In einem dargestellten Beispiel wurden Retouren, Überproduktion und Fehlbestellungen für eine zu optimierende Planung herangezogen.
Im Anschluss an die Impulse entwickelte sich ein lebhafter Austausch der Teilnehmer:innen. Unter anderem wurden Fragen der Standardisierung, der nötigen Anschlussfähigkeiten bei Plattformlösungen, der Akzeptanz und Bereitschaft des Mittelstandes zu logistischen Aspekten der Rohstofftransportwege und nicht zuletzt der Verbraucherbildung erörtert.

Grundsätzlich zeigte sich,

  • dass es äußerst sinnvoll ist, die gesamte Kette der Lebensmittelversorgung zu betrachten, damit Effizienzpotenziale künftig noch besser ausgeschöpft werden können;
  • dass KI-basierte Lösungen aus technischer Sicht grundsätzlich gut umsetzbar sind;
  • dass Hindernisse vor allem auftreten, wenn Führungskräfte und Mitarbeitende über zu wenig Informationen und Erfahrungen mit KI-basierten Systemen verfügen;
  • dass das notwendige Vertrauen der Beteiligten untereinander z. B. durch Testen und Pilotprojekte für die gemeinsame Nutzung von KI-Ansätzen geschaffen werden kann und


dass konkrete aktuelle Projekte die Möglichkeit der Reduzierung von Lebensmittelabfällen durch eine sektorübergreifende Zusammenarbeit auch schon belegenDie Koordinatoren der Dialogforen Primärproduktion und Verarbeitung (DLG) sowie Groß- und Einzelhandel (CSCP) stehen in diesem Sinne gerne für anschließende Vernetzungsaktivitäten zur Verfügung.

Stand, 22. Oktober 2021

Erster Runder Tisch „Fleisch“ am 12. Mai 2021

Über 25 Vertreter:innen der Fleischbranche aus den Bereichen Schlachtung, Verarbeitung, Forschung, Beratung und Zulieferindustrie zeigten mit deutlichen Worten und konkreten Hinweisen auf, wo Lebensmittelabfälle auftreten. Der derzeitige Umgang mit Bruchware, Ware mit Schönheitsfehlern oder Abschnitten führt zu erheblichen Lebensmittelabfällen, genauso wie Überproduktionen aufgrund von unzureichend abgestimmten Bestellvorgängen. Der Wunsch nach Kleinchargen durch Rezepturvielfalt, der Zielkonflikt zwischen Reduktion von Salz und Haltbarkeit sowie Clean Label sind ebenfalls Ursachen, die zu Abfällen in der Verarbeitung führen können. Mit Clean Label wird auf die Nichtverwendung von bestimmten Zutaten bzw. Zusatzstoffen hingewiesen, z. B. „ohne Farbstoffe“ oder „ohne Geschmacksverstärker“.  
Dies sind nur einige Ansatzpunkte, die von den Expert:innen genannt wurden.
Alle Teilnehmenden am Runden Tisch Fleisch betonten ausdrücklich, dass das Lebensmittel Fleisch eine besondere Wertschätzung erfahren muss und nicht verloren gehen darf.

Stand: 12.05.2021

Erster Runder Tisch „Back- und Teigwaren“ am 11. Mai 2021

Am 11. Mai trafen sich Vertreter:innen der Backwarenbranche online, um das Projekt Dialogforum Verarbeitung im Rahmen der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung kennenzulernen und in einem ersten Austausch zielführende, praktische Ansätze zur Einsparung von Lebensmittelabfällen zu diskutieren. Wichtig war, dass sowohl die Verbände als auch die industriellen bzw. mittelständischen und handwerklichen Unternehmen am Tisch miteinander ins Gespräch kamen. Ebenso konnten etliche Startups und Vertreter:innen aus Lehre und Forschung gewonnen werden.
Sehr schnell wurden Bereiche mit Einsparpotential identifiziert, wie zum Beispiel die Backshops in der Vorkassenzone und ihre ganztags meist prall gefüllten Regale. Eine bedarfsgerechte Steuerung der Lieferung könnte künftig beispielsweise auf Grundlage KI-basierter Tools (KI= Künstliche Intelligenz) erfolgen. Aber auch gut durchorganisierte Spenden- und Weitergabeaktionen sowie Rework-Ansätze könnten zu einer weiteren Reduzierung von Lebensmittelabfällen beitragen. Speziell für das Auffangen von zu viel produzierter, falsch produzierter oder rücklaufender Ware haben inzwischen etliche Startups sehr interessante Lösungsansätze entwickelt, die seitens der Expert:innen genauer ins Visier genommen werden.
Für die weitere Arbeit sollen Fließschemen entwickelt werden, anhand derer man sich den relevanten Punkten systematisch nähern kann, um dann letztendlich konkrete Demonstrationsprojekte auszuwählen. Ebenso wichtig erscheint den Teilnehmenden ein intensiver Austausch an der Schnittstelle zum Lebensmittelhandel, und zwar sowohl bei der Lieferung von Waren als auch bei rücklaufender Ware. Auch Veränderungsmöglichkeiten im gesetzgeberischen Rahmen könnten die Lebensmittelabfälle verringern – natürlich ohne die Lebensmittelsicherheit negativ zu beeinflussen.
 


Stand: 11.05.2021

Erster Runder Tisch „Obst- und Gemüseprodukte und Getränke“ am 6. Mai 2021

Im Rahmen des ersten digitalen Runden Tisches „Obst- und Gemüseprodukte und Getränke“ trafen sich 18 Vertreter:innen aus Wissenschaft und Praxis sowie Verbänden der Branche Obst- und Gemüseverarbeitung und Getränke, um das Projekt Dialogforum Verarbeitung kennen zu lernen und in einem ersten Austausch zielführende, praktische Ansätze zur Verringerung von Lebensmittelabfällen zu diskutieren.
Es wurden in den Arbeitsgruppen erste Ansatzpunkte zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen im betrieblichen Ablauf beschrieben und konkrete Ansätze für eine Verringerung von Lebensmittelabfällen genannt. Für frisches Gemüse wurde auch die Schnittstellenproblematik zum vor- und nachgelagerten Bereich betont. In der Getränkeindustrie sind durch die lange Haltbarkeit des Produktes die Prozessströme planbar.
Wichtig ist es jedoch, dass das Bewusstsein für die Problematik in der Organisation der Herstellerfirmen vorhanden ist. Stoffströme sind auch branchenübergreifend zu betrachten, um aus den Ressourcen den größtmöglichen Nutzen zu gewinnen.


Stand: 06.05.2021

Erster Runder Tisch „Molkerei“ am 14. April 2021

Am 14. April 2021 startete der erste branchenspezifische Runde Tisch „Molkerei“ innerhalb des Dialogforums Lebensmittelverarbeitung. An der digitalen Auftaktveranstaltung nahmen 21 Vertreter:innen aus der gelben und weißen Prozesslinie, Wissenschaft, Verbänden und der Zulieferindustrie teil. Der Runde Tisch wurde von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) gemeinsam mit dem Thünen-Institut organisiert.
Zwei Impulsvorträge dienten als Anregung für die Diskussionen zwischen den Teilnehmer:innen und die Arbeit in Kleingruppen. Auch wenn der Informations- und Erfahrungsaustausch im Vordergrund standen, konnten bereits erste Ansatzpunkte einer effektiven Reduzierung von Lebensmittelabfällen identifiziert werden. Neuen Technologien wird dabei eine ebenso große Bedeutung zukommen wie den Schnittstellen in der gesamten Prozess- und Lieferkette.
 

Stand: 30.04.2021

Weitere Runde Tische

Im Rahmen des Dialogforums Verarbeitung führen DLG und Thünen-Institut einen weiteren Durchlauf der Runden Tische für folgende Warengruppen bzw. Branchen durch:

  • Back- sowie Teigwaren,
  • Fleischverarbeitung und
  • Molkerei
  • Obst-, Gemüseverarbeitung und Getränkeherstellung,
  • Tiefkühlkost und sonstige Nahrungsmittel
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